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Lösungsbeschreibung:
Gedruckt wird in der Regel an zwei Orten. Einmal am Eintrittspunkt der Kommissionierbehälter in das Lager, dem sog. I-Punkt.
Hier muss der Pickzettel mit den Informationen für den Kommissioniervorgang erstellt werden. Dieser Vorgang entfällt bei papierlosen Kommissioniersystemen.
Gedruckt wird dann weiterhin direkt in die Kommissionierbehälter. Durch eine geschickte Kombination von Fördertechnik und Drucksystemen wird über Parallelisierung das benötigte hohe Mengengerüst erreicht.
Der eigentliche Lieferschein wird nach der Kommissionierung gedruckt und enthält dann genau diejenigen Positionen, die tatsächlich ausgeliefert werden.
Auch hierbei kann direkt in die Behälter gedruckt werden bzw. bei manueller Versandverpackung auf einem einfachen, auch weniger leistungsfähigen Drucker,
der an jedem Packplatz vorhanden sein muss. Eine Variante dieses Verfahrens kann in Systemen mit Verwiegekontrolle implementiert werden.
Hier kann die Vollständigkeit der Kommission festgestellt werden. Nicht vollständige Kommissionen werden einer Kontrolle zugeführt.
In diesen Systemen kann der Lieferschein auch am I-Punkt zusammen mit dem Pickzettel gedruckt werden und in der Kontrolle wird der korrigierte Lieferschein nachgedruckt.
Welches Verfahren das Optimale ist hängt vom jeweiligen konkreten Gesamtprozess ab.
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