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Ein Dokumentationssystem besonderer Art: Die Bilder der Schweinehälften mitsamt der aufgedruckten eindeutigen Schlachtnummer werden archiviert. Sie spielen bei Reklamationen der Lieferanten eine bedeutsame Rolle.

DOKUMENTATIONSSYSTEM

Ein Beispiel.

Die Kundensituation:
Unschön, aber nicht unbekannt: Ein Kunde behauptet eine bestellte Menge nicht oder fehlerhafte Ware erhalten zu haben. Der Beweis des Gegenteils fällt bei komplexen Produkten schwer.
Ein Beispiel aus der Praxis: Zeitschriftenverlag X ist Direktbelieferer von Bahnhofsbuchhandlungen. Kunde Y beschwert sich, eine bestimmte Zeitschrift nicht erhalten zu haben. Handelt es sich nun um eine Fehlkommissionierung, also um einen Fehler des Zeitschriftenverlages oder ist die Ursache beim Kunden zu suchen? Grundsätzlich ist dem Betrug hier leider Tür und Tor geöffnet.
Die gesetzliche Pflicht der Produktrückverfolgbarkeit. In einigen Branchen, z.B. der Lebensmittelindustrie, wird seit einiger Zeit vom Gesetzgeber gefordert den kompletten Weg vom Hersteller bis zum Kunden lückenlos zu dokumentieren. Wie jedoch in der Praxis realisieren?

Unser Dokumentationssystem:
Ein Dokumentationssystem schafft hier Abhilfe.
Im genannten Beispielen wird jeder Wareneingang oder Ausgang auf der Fördertechnik im Vorbeifahren von der Seite zusammen mit einem Maßstab fotografiert. Der Barcode des Lieferscheins wird zusätzlich gescannt. Beides wird in Verbindung mit dem aktuellen Datum gespeichert. Die gespeicherte Information kann jederzeit über eine Such- und Darstellungsoberfläche wieder abgerufen werden. Damit kann zweifelsfrei nachgewiesen werden, ob Ware fehlte oder fehlerhaft war.
Die heutigen PC-Systeme sind in der Lage, die anfallenden enormen Datenmengen mühelos zu bewältigen und Bilder mehrerer Produktionsmonate zu speichern. Ebenfalls können mit heutiger Kamera- und PC-Technologie solche Taktraten beim Fotografieren gewährleistet werden, die den üblichen Bandgeschwindigkeiten der Fördertechnik entsprechen.