Fernkodierung des Wareneingangs mit industrieller Bildverarbeitung
Die Kundensituation:
Bei logistischen Systemen jeder Art muss die eingehende Ware vor ihrer Weiterverarbeitung zunächst identifiziert werden. Besitzt sie ein Label mit einem eindeutigen Barcode,
kann die Identifizierung automatisch erfolgen. Sind die entsprechenden Informationen jedoch im Klartext vorhanden ist ein Erfasser erforderlich.
In solchen Mischsystemen ist der entsprechende Arbeitsplatz in der Regel so aufgebaut, dass der Warenstrom an dem Erfasser vorbeigeführt wird.
Ein vorhandener Barcode wird mit einem Handscanner gelesen. Ansonsten wird der Warenstrom vom Erfasser angehalten und die entsprechenden Informationen manuell über einen PC der EDV zugeführt.
Unsere Lösung:
Fränz & Jaeger hat einen modularen logistischen Baustein entwickelt, der den Bedarf an Erfassern senkt und auf folgendem Verfahren beruht:
- Die Ware wird von bis zu drei Kameras von oben, vorn bzw. seitlich erfasst.
- Anschließend versucht eine Software das Label über bildverarbeitende Methoden zu bestimmen und auszuschneiden.
- Ist ein Barcode vorhanden, wird dieser von der Software gelesen und der Vorgang kann automatisch beendet werden.
- Fehlt der Barcode, so wird das oder selten alle drei Bilder einem Fernkodierarbeitsplatz zugespielt. Vorteilhafterweise muss sich dieser Platz physisch nicht in der Nähe des Warenstroms befinden. Das angezeigte Bild des Warenlabels bietet alle Informationen, die zur manuellen Erfassung notwendig sind.
Vorteile:
- Verringerung der Anzahl notwendiger Erfasser
- Kein Anhalten des Warenstrom während der Erfassung
- Automatische Klarschrifterkennung (optional)
- Ware wird automatisch mit Barcode versehen (optional)
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