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Verbindungslose gesicherte Kommunikation:
Die Tools der HiPeRConnecT Familie arbeiten nach einem neuartigen Verfahren zur Vermeidung von Verbindungsabbrüchen.
Wenn Daten seitens des Funkterminals außerhalb des Funkversorgungsbereichs an den Server zu übermitteln sind und vom Serverrechner keine Rückantwort eintrifft,
so erscheint nach einer bestimmten Anzahl von Wiederholungsversuchen auf dem Display des Funkterminals "connection lost".
Das Funkterminal versucht jedoch weiterhin dem Server die Daten zuzustellen. Begibt sich der Benutzer wieder in den vom Funk versorgten Bereich, so erhält das Gerät die gewünschte Bestätigung des Serverrechners
und stellt den Bildschirminhalt wieder her.
Ein ähnliches Verfahren greift, wenn z.B. ein Benutzer das Funkterminal mitten in der Anwendung neu aufstartet (reboot). Auch dann bricht nicht die Verbindung ab, sondern nach erfolgtem Wiederaufstart wird die
Anwendung seitens des Servers genau an dem Punkt fortgesetzt, an dem sie vom Benutzer unterbrochen wurde.
Weitere gemeinsame Merkmale der HiPeRConnecT-Tools sind:
- Einfache Konfiguration und automatischer Versionsabgleich
- Das Basisprogramm der Funkterminals, auch als Image bezeichnet, ist bei allen Geräten der HiPeRConnecT-Familie identisch.
- Dieses Image beinhaltet ein Konfigurationsmodul und ein Lademodul. Mittels dieser Module ist das Funkterminal in der Lage, das eigentliche Clientprogramm für das Anwendungsgebiet (Form, Term, etc.) per Funkübertragung zu laden.
Mit Hilfe des Konfigurationsmoduls werden bei der Erstinbetriebnahme des Geräts verschiedene Grundparameter, wie z.B. die IP-Adresse des Funkterminals, festgelegt.
Danach nimmt das Terminal über Funk Verbindung mit einem Serviceprogramm auf dem Serverrechner auf und teilt diesem die Softwareversion eines eventuell vorhandenen Clientprogramms mit.
Hat das auf dem Serverrechner liegende Clientprogramm eine neuere Versionsnummer, so erfolgt ein Download des Client-Programms.
Zentrale Konfigurationsdatei:
Mittels einer zentralen Konfigurationsdatei erfolgen die Systemeinstellungen sowie die Steuerung der Serverprogramme. Durch die Unterteilung in Sektionen werden hier beispielsweise Festlegungen getroffen,
welche Software auf welches Funkterminal zu laden ist. Durch Festlegung von Adressbereichen im IP-Nummernbereich kann in der zentralen Konfigurationsdatei auch festgelegt werden, welcher Client mit welcher Applikation betrieben werden soll.
Automatisierte Konfiguration:
Mit Hilfe der Zusatzfunktionalität, die HiPeRConnecT-Group für alle Tools zur Verfügung stellen kann, läßt sich die gesamte Konfiguration der Endgeräte, einschließlich der Zuordnung der IP-Adresse,
in der Art automatisieren, dass Gruppen von Clients auf dem Server verwaltet werden können. Diesen Gruppen können gezielt Eigenschaften zugeordnet werden,
wenn bei der Konfiguration des Funkterminals der Gruppenname eingegeben wird.
Änderung des Image per Funk:
Es ist auch möglich das Basisprogramm (Image) per Funk durch ein neues zu ersetzen, ohne dass die Konfiguration des Endgerätes verloren geht. Dies ist in den Fällen von Bedeutung, bei denen bei einer neueren Client-Softwareversion auch das Image zu ändern ist.
Testmode und Netzstatistik:
Ein in der Software integrierter Testmode, der durch ein Managementprogramm des Servers aktiviert und gesteuert werden kann, erlaubt es, eine Statistik über das kommunikationsbedingte Zeitverhalten pro Endgerät zu erstellen.
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