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HiPeRConnecT-Term erfordert keine Programmierung des Funkterminals.
HiPeRConnecT-Term ist ein Terminalemulator, der wie HiPeRConnecT-Form auf der verbindungslosen, gesicherten Kommunikation beruht.
Einsatzgebiete von HiPeRConnecT-Term sind in erster Linie bestehende Programme, die nun an Funk-Endgeräte angepasst werden sollen.
HiPeRConnecT-Term emuliert ein vt100- bzw. vt220-Terminal. Die Emulation ist also "character based" und setzt kein "Blockmode-" oder "Linemode"- orientiertes Arbeiten des Applikationsprogramms voraus.
HiPeRConnecT-Term ist multisessionfähig, d.h. mehrere Anwendungsprogramme können gleichzeitig auf dem Funkterminal bearbeitet werden.
Die jeweils aktive Session wird über ein spezielles Auswahlmenü festgelegt. Über die zentrale Konfigurationsdatei wird festgelegt, welche Sessions für das entsprechende Funkterminal oder die Funkterminalgruppe erlaubt sind.
Zudem wird eine Unterstützung bzgl. der Druckeransteuerung mittels der seriellen Schnittstelle der Funkterminals geboten.
HiPeRConnecT-Host ist eine Erweiterung von HiPeRConnecT-Term. Durch Integration einer 3270- oder einer 5250-Emulation erlaubt es zusätzlich den Anschluss an Programme aus der IBM-Mainframe- oder AS400-Welt.
Erfolgte die Vernetzung der Kundenrechner bereits unter SNA, wird für die Gateway-Funktionlität (TCP/IP-SNA) ein NT-Server mit Microsoft SNA-Services eingesetzt.
HiPeRConnecT-Host benötigt einen Linux basierten Server (HPRC-Host) und arbeitet als "Kommunikationszentrale", die über eine "telnet" (bzw. "telnet3270" oder "telnet5250") Schnittstelle, die Endgeräte mit Hostprogrammen unter Unix, auf IBM-Mainframes oder auch auf AS400-Rechnern verbindet.
Der Linux-Server fungiert hierbei als Front-End-Rechner, dessen Administration z.B. vom NT-Server erfolgen kann.
Von HiPeRConnecT-Term übernimmt HiPeRConnecT-Host die Multisessionfähigkeit.
Die Konfiguration der Logical Unit (LU) erfolgt auf beiden Seiten des Services.
Auf Seiten des SNA-Servers werden die Kennungen der benötigten LUs als Logical Unit for Applications (LUA) mit Verbindung über den Telnet 3270-Dienst eingerichtet.
Auf Seiten des HPRC-Servers werden die LUs den Sessions zugeordnet.
Ein Terminal kann mehrere Sessions parallel betreiben!
Neben den Bildschirmsessions kann auf jedem Terminal eine Druckersession eingerichtet werden. Diese erlaubt den Anschluss von Druckern an die Funkterminals.
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