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Vorteile durch 3D-Visualisierung:
Nicht-triviale Anlagen erfordern im Betrieb hohes Maß an Transparenz. 3D-Visualisierung ist dazu ein effektives Werkzeug.
Es ergibt sich eine einfache, intuitive Darstellung wie die Anlagen-Steuerung(en) die Welt sieht ("Virtuelle Welt").
Große Zeitersparnisse und Komfortgewinn bei der Fehlersuche ergeben sich durch die optische Ablaufanalyse. "Soll-Ist-Vergleich" statt aufreibender Detektivarbeit in Logbuch-Historien.
Durch die zusätzliche Transparenz reduzieren sich Supportaufwände drastisch.
Vorteile durch 3D-Simulation:
Studien:
Nach der Top-Down-Methodik werden neue Anlagenteile zunächst modelliert und diese zunächst noch groben Strukturen sofort animiert. Machbarkeitsprüfungen können auf dieser Ebene erfolgen.
Durch Visualisierung und Animation können Entwürfe schnell einem großen Anwenderkreis vorgestellt werden und dadurch wichtige Rückmeldungen in die Modellierung einfließen.
Durch Verfeinerungen gelangt man zum Niveau der Konstruktionszeichnung. Bis auf Lichtschranken-Niveau kann jetzt animiert und simuliert werden.
Aufwände für die bisherige – vom späteren Steuerungsprogramm getrennte - Simulation entfallen. Da der reale SPS-Steuerungs-Task auch in der Simulation abläuft sind eventuelle Chaos-Effekte
z.B. Zeitverhalten von kritischen Knotenpunkten in komplexen Verkehrsnetzen bereits mit simuliert. Erfüllt die Simulation den Zweck, werden die Steuerungs-Tasks von der Soft-SPS auf die reale(n) SPS(en) verteilt.
Die gesamten Softwareaufwände verschieben sich in die Projektphase "(Detail-)Simulation".
Software-Entwicklung:
Durch 3D-Simulation ergeben sich extrem kurze Turn-Around-Zeiten bei der Entwicklung. Das reduziert Softwarekosten und erhöht die Softwarequalität. Bausteine werden von Anfang an tief getestet.
Zufallsgeneratoren testen - optisch unaufwendig kontrolliert - die gesamten zulässigen Wertebereiche.
Zeiten und Kosten für Hardware-Testaufbauten werden eingespart. Die Ziel-Hardware steht in der Regel erst in einer sehr späten Projektphase zur Verfügung.
Und wenn die Hardware installiert ist, werden keine Softwareprojektphasen mehr erwünscht. - Das kann nur durch Simulation erreicht werden!
Reduzierung von Vor-Ort-Zeiten (Inbetriebnahme, Fehlerbeseitigung) ist ein weiterer Grund für Simulation: Lange Vor-Ort-Zeiten sind teuer, unkomfortabel und unprofessionell.
Real-Test sind aufwendig - Negativ-Tests teilweise sogar unmöglich.
Produktionsbegleitung:
Nach Anlageninbetriebnahme steht die Simulation für Modifkationen, Optimierungen, Performance- und Verkehrsflussanalysen zur Verfügung.
Arbeitsablaufänderungen können ohne Produktionsbeeinflussungen simuliert werden. Einlast-Szenarien können durchgespielt werden: "Replay" zur Analyse – modifizierte Last z.B. zur Restleistungsermittlung.
Ein Training des Bedienpersonals zum Zweck der Anlernung oder der schnellen Fehler-Reaktion kann mit Hilfe der Simulation erfolgen.
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